Filmfreaks: Zuletzt gesehen und er war...

Moderator: Moderatoren

Antworten
Bagstone
Operator
Beiträge: 1655
Registriert: 19.08.02 14:29:38
Wohnort: Zürich
Kontaktdaten:

Beitrag von Bagstone » 16.08.12 15:09:04

@Lee @Zorn: Der erste war imho einer der schlechtesten Filme aller Zeiten, auch und hauptsächlich aufgrund des grottenschlechten, im Nachhinein hinzugefügten 3D-Effekts. Wie ist das 3D in dem Film? Genauso kacke wie im ersten oder besser? Weil ein schlechtes 3D-Overlay mir den gesamten Filmspaß versauen kann, wenn die Figuren aussehen wie Pappkameraden in verschiedenen "3D-Layern".

mabe
Dauerkartenbesitzer
Beiträge: 640
Registriert: 14.03.09 18:13:22

Beitrag von mabe » 16.08.12 15:39:04

Ted: 9/10

nuff said

Bagstone
Operator
Beiträge: 1655
Registriert: 19.08.02 14:29:38
Wohnort: Zürich
Kontaktdaten:

Beitrag von Bagstone » 17.08.12 05:14:29

Primer - 8.5/10

Wow, nach all dem SciFi-Crap in den letzten Jahren ein richtig guter Film. Die Wertung mag auf den ersten Blick zu hoch sein, aber der Film hat ein Budget von nur $7000 und ist richtig was zum Nachdenken, insbesondere gegen Ende. Mehr sag ich nicht, schaut ihn euch einfach an. Ist sehenswert, allerdings kein leicht verdaulicher Popcorn-Hollywood-Film.

zzAng
Dauerkartenbesitzer
Beiträge: 635
Registriert: 06.10.06 16:56:08
Wohnort: HD

Beitrag von zzAng » 17.08.12 12:04:44

Firefly (TV-Show) & Serenity (Feature Film)

Beides schon älter, die TV-Show von 2003 und der Film von 2005, aber trotzdem erwähnenswert. Die Absetzung der Serie Firefly nach einer Staffel ist sicher einer der größten Skandale der Fernsehgeschichte. Bis heute gibt es noch eine große und treue Fanbasis und bei der diesjährigen ComiCon gab es eine Reunion der Darsteller, die von tausenden von Fans mit Standing Ovations und Chants gefeiert wurde.

Zur Serie: SciFi meets Wild West. In einer Zukunftswelt, in der viele Planeten bewohnt und eine Allianz das Ganze kontrolliert (jaja... typisches SciFi-Szenario), hält sich ein Kriegsveteran als Kapitän eines kleinen Raumschiffes durch das Accepten von legalen und illegalen Jobs diverser Auftraggeber über Bord. Auf seinem Schiff ist noch seine Crew und ein paar Passagiere, die alle verschiedene Motive und Intentionen haben ihm zu folgen - sei es Flucht, Abenteuerlust oder sonnstiges.
Im Grunde geht es in jeder Folge um einen Job und die Serie lebt vom Zusammenspielen des starken Cast und der dadurch kreierten Emergenz. Es gibt auch noch einen Überplot, der natürlich größer, politischer und wtf ist... SciFi halt, ne?

Also, das Ganze ist so eine Mischung aus BSG (aber nicht ganz so pathetisch, schwer und tiefphilosophisch) mit dem Augenzwinkern und der Lässigkeit von Cowboy Bebop (aber obv. nicht animated) und die Szenen, die nicht im All stattfinden, haben Elemente eines coolen Western mit rauchenden Revolvern, Verfolgungsjagden auf Pferden und rauen Bars. Impossible Mix? Ne, geht echt man!

8/10

Zum Film: Nachdem die Serie tragischerweise abgesetzt und trotz zahlreicher Protestaktionen nicht reinstated wurde, konnte man sich zumindest einigen einen Feature Film zu financen, der so bisschen mehr Backgroundinsight gibt und paar dinge upwrapped. Man merkt, dass diese Anliegen für einen Film eigentlich zu ambitioniert sind und dass Elemente, die in TV-Serien gut funktionieren nicht zwangsläufig einen Film bereichern. Filme brauchen halt eine anderen Spannungsbogen als Serien, die ihn über die ganze Staffel ziehen können. Aber insgesamt gut gelungen dank des unbestreitbaren Talentes von Joss Whedon.

7/10 (isoliert betrachtet wohl weniger, aber als Ergänzung zur Serie halt...ne?)
:D

x3ro
Gelegenheitsstadiongänger
Beiträge: 99
Registriert: 31.05.09 12:18:46

Beitrag von x3ro » 17.08.12 12:07:20

Serientipp: Suits

Anwaltsserie mit guten Schauspielern, Stories gefallen mir, jokes sitzen.
Lange nicht mehr eine, meiner meinung nach, so gut gemachte Serie gesehn -> 9/10

zzAng
Dauerkartenbesitzer
Beiträge: 635
Registriert: 06.10.06 16:56:08
Wohnort: HD

Beitrag von zzAng » 05.09.12 11:09:27

Ok, hab in den letzten Tagen paar Filme aufgeholt... Zeit für den MEGAPOST!!

The Cabin in the Woods

I like Joss Whedon, steht imho für gutes Entertainment - nicht zu shallow, nicht zu deep und oft mit nem Augenzwinkern. Diese Punkte treffen auch auf Cabin in the Woods zu.

Scheint auf dem ersten Blick ein 0815-Teenies-im-Wald-Horrorfilm zu sein, aber dann wird schnell klar, dass die übernatürlichen Schreckgestalten mit denen sie confronted werden, nicht von ungefähr kommen. More or less controlled environment, irgendjemand is watching you und so... Protagonisten sind auch diversifitziert, wie es in jedem Film dieser Sorte sein muss. Slut, Sportler, "Emofrau", Kiffernerd und Hip-Streber. Die Schauspieler sind - bis auf Thor - eher unbekannt und geben sich Mühe diese Rollen zufriedenstellend auszuführen. Das gelingt nicht immer. Dafür gibt es coole Zombies und andere Horrorfilmgestalten, gute Splatterszenen und ein oder zwei solide Schockmomente.

Also so ein Mix aus Teenie-Horror-Comedy, Truman Show und vielleicht einer Prise das Experiment/Clockwork Organge etc. Kann man sich durchaus anschauen. Man sieht auch einmal Boobies, wenn das ein Tie Breaker in der Filmentscheidung sein sollte... :D

7/10


The Hunger Games

Hab den Film einen Tag nach Cabin in the Woods geguckt und gibt durchaus Parallelen... :D Naja zunächst zum Plot: In einer fiktiven Welt müssen jährlich 12 Districts zwei Personen (m&w) zwischen 12 und 18 in die Hauptstadt schicken (pick per Los) wo diese Personen dann in einem controlled environment gegeneinander kämpfen. Last Man standing. Die Tradition etablierte sich als Strafe für eine einstige Rebellion dieser Distrikte gegen die Hauptstadt oder so...

So far, so lala. Jennifer Lawrence repräsentiert ihren District und ist offensichtlich ein bisschen hot. Das macht den Film schon mal optisch relativ erträglich. Außerdem ist sie Bogenschützin. Seit Legolas und spätestens seit Hawk in Avengers wissen wir - Bogenschützen sind ziemlich cool. Und Boobies machen sie nicht uncooler (Fun Fact: Lawrence wurde von der US-Olympionikin Lorig trainiert, die im Halbfinale gegen die spätere Siegerin aus Korea ausschied und letztendlich den 4. Platz belegte). Nach dem relativ langen Anfangsgeplänkel mit Training und anderen vorbereitenden Events kommt es dann zum Showdown. Erinnert ab dann etwas an Fukasakus Battle Royale wobei Gary Ross eindeutig nicht die Skills seines japanischen Kollegen hat. Hab mir krassere Fights, mehr Überlebenskampf, Menschen drehen durch unter Extremsituationen blablabla erwünscht. Die Hunger-Games-Lösung ist sehr weichgespült und homosexuell.

Insgesamt mochte ich das Setting und so, die Execution war leider etwas weak.

6/10


50/50

In Filmen geht es eigentlich fast immer mittelbar oder unmittelbar um den Tod. Mörder menschlichter, tierischer oder übernatürlicher Art, Naturkatastrophen, Autounfälle und Kriege... diese Punkte sind oft Mittel, wenn nicht sogar Hauptbestandteile zahlreicher Filme. Eine Haupttodesursache wird jedoch oft ignoriert. Krebs. Natürlich ist ein (metastierender) Tumor im Körper eines Menschen nicht so gut darzustellen und verspricht auch nicht so viel Action, aber da Krebs ja quasi allgegenwärtig ist, war es mal Zeit für eine gelungene filmische Auseinandersetzung.

Das Leben des jungen Joseph Gordon Levitt wird eines Tages durch eine erschütternde Krebsdiagnose auf den Kopf gestellt. Er macht danach verschiedene emotionale Phasen durch und wird dabei von einer jungen Psychologin (gespielt von der liebenswerten Anna Kendrick) begleitet. Aber auch für seine überforderte Freundin, seinen verpeilten Kumpel (gespielt vom immercoolen Seth Rogen) und seine Mutter ist die Diagnose ein Schock und jeder geht anders damit um. Es ist evtl. die großeErrungenschaft dieses Filmes, dass er diese verschiedenen Reaktionen des Umfeldes und die emotionalen Phasen des Protagonisten so überzeugend darstellt. Das Casting von Rogen lässt allerdings schon darauf schließen, dass der Film nicht immer todernst ist. Während der Chemo und mit fortschreitender Krankheit wird immer wieder für Comic Reliefs gesorgt und dem Regisseur gelingt der Drahtseilakt zwischen würdiger und ernsthafter Auseinandersetzung mit der Krankheit und den lustigen Momenten, die das tägliche Leben bereithält.

So kommt es, dass man manchmal herzhaft lachen muss und dann wieder für Filmverhältnisse seeeehr traurig ist :sadface: Dies ist nicht zuletzt auch der großartigen schauspielerischen Leistung aller drei Hauptprotagonisten (Levitt, Rogen, Kendrick) zu verdanken. Good Job!

8/10
:D

Leguanson
Operator
Beiträge: 1225
Registriert: 18.08.03 17:04:57
Wohnort: Freiburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Leguanson » 11.09.12 18:15:11

American Pie - Klassentreffen: 6/10

Meine Generation! Ende des Jahrtausends im besten Schulalter, rund ein Jahrzehnt später Reunion. Allein deshalb hat mir der Film schon gefallen. Und einige Drehbuchmotive haben mich schon ziemlich angesprochen, zB damalige Nachbarstochter in der Hometown is erwachsen geworden und baggert den ehemaligen Babysitter an :D mich persönlich hat da auch weniger gestört, dass mal locker die Hälfte des Films aus doch recht einfallslosen Reminiszenzen an den 1999er-Film besteht. Der Film kommt auch nicht an die subversive Tabulosigkeit des dritten Teils heran, der der vielleicht sogar beste der Filmreihe ist. Trotzdem sind genug Szenen dabei, die für sich genommen bei mir spontane Lacher provoziert haben.
Eurosport: Gibt es etwas, was Ihnen nicht gefällt am heutigen Fußball?
Ronaldinho: Ich mag alles am Fußball, alles. Was mir nicht gefällt, ist, nicht spielen zu können. Es wäre perfekt, wenn ich immer spielen könnte.

Leguanson
Operator
Beiträge: 1225
Registriert: 18.08.03 17:04:57
Wohnort: Freiburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Leguanson » 21.09.12 22:30:24

Battleship - 5/10: Der Film fängt eigentlich recht amüsant an und zunächst wird sogar die Hoffnung genährt, es würde nicht auf ein stereotypes Geballer der bösen Alien-Invasoren gegen die technisch unterlegenen, aber unheimlich gewitzten Menschen hinauslaufen. Leider kommt es dann doch genauso. Irre sind die Logiklöcher, das Drehbuch erinnert an einen Schweizer Käse. Klar, dass es bei einer Videospielverfilmung vor allem um Effekte geht, aber wenn man zu oft die Augen verdrehen muss angesichts der depperten Handlungsverläufe und Dialoge, geht auch das nicht voll auf. Selbstironische Brüche sind zwar teilweise vorhanden ("wer redet denn so!"), aber insgesamt zu spärlich gesät. Fazit: Kann man sich zum Zeitvertreib sicher reinziehen, aber guckt man nicht nochmal.
Eurosport: Gibt es etwas, was Ihnen nicht gefällt am heutigen Fußball?
Ronaldinho: Ich mag alles am Fußball, alles. Was mir nicht gefällt, ist, nicht spielen zu können. Es wäre perfekt, wenn ich immer spielen könnte.

Leguanson
Operator
Beiträge: 1225
Registriert: 18.08.03 17:04:57
Wohnort: Freiburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Leguanson » 21.09.12 22:42:51

Hunger Games - 7/10: Rundherum ansprechende Verfilmung des modernen Jugendbuchklassikers, sowohl was die Schauspieler (bis hin zu kleineren Nebenrollen top besetzt) als auch die Inszenierung und Drehbuchadaption betrifft. Mit der falschen Hauptdarstellerin hätte der Film auch ein ziemlicher Reinfall werden können, aber Jennifer Lawrence spielt schon großartig. Warum ich die Bewertung nicht noch höher ansetze, liegt wohl daran, dass ich den Hype um die Story nicht so ganz nachvollziehen kann. Die Idee ist weder besonders neu noch besonders tiefschürfend ausgereizt. Man hätte durchaus mehr rausholen können. Damit meine ich sowohl das Buch als auch den Film. Außerdem ist der Film letztendlich, was aber auch dem ursprünglichen Zielpublikum geschuldet ist, recht brav, vor allem, was die Kämpfe gegeneinander und mit der Wildnis betrifft. Aber da ich damit schon gerechnet hatte, störte mich das nicht sonderlich.
Eurosport: Gibt es etwas, was Ihnen nicht gefällt am heutigen Fußball?
Ronaldinho: Ich mag alles am Fußball, alles. Was mir nicht gefällt, ist, nicht spielen zu können. Es wäre perfekt, wenn ich immer spielen könnte.

zzAng
Dauerkartenbesitzer
Beiträge: 635
Registriert: 06.10.06 16:56:08
Wohnort: HD

Beitrag von zzAng » 27.09.12 01:05:38

Confessions [Kokuhaku] (2010)

Seit langem mal wieder ein Film wo ich nach dem Ende einigermaßen geflasht war. Wer dachte, dass Park Chan Wooks Revenge-Trilogy die perfekte Inszenierung von Rache war, der findet in diesem einen würdigen Competitior.

Zum Plot: Eine Lehrerin verliert ihre junge Tochter und obwohl es ein Mord war, kommen die Täter ungeschoren davon. Daraufhin nimmt sie die Vergeltung selber in die Hand. Allerdings ist es kein stumpfer und brutaler Rachefeldzug, sondern sie bringt kleine Steine ins Rollen, die zu einer der perfidesten Rachelawine werden, die die Filmgeschichte je gesehen hat (oder, die ich je gesehen habe... ;)).
Ander als in vielen konventionellen Rachefilmen, die heißblütig und von rasendem Zorn geprägt sind, handelt es sich hierbei um eine eher kalte und kalkuliertere Exekution.

Die Stimmung des Films ist recht düster, sehr bedrückend und man ist sich etwas unschlüssig, wie man seine Sympathiepunkte an die Protagonisten verteilen soll, da Moral eher kleingeschrieben wird. Der Film basiert auf einem erfolgreichen japanischen Roman und entsprechend fehlerfrei ist das Storytelling. Hinzu kommt eine einwandfreie schauspielerische Leistung der teilweise jugendlichen Akteure.

Meiner Meinung nach definitiv ein must see:
9/10
:D

J4m3sB0nd
Operator
Beiträge: 489
Registriert: 11.05.03 15:12:50

Beitrag von J4m3sB0nd » 29.09.12 14:56:49

Repo Men
Ein netter SciFi-Film. Auf der einen Seite starke Besetzung, düstere Atmosphäre, krasse Action und ein super Ende. Allerdings fehlt mir teilweise der nötige Tiefgang. Dialoge eher mäßig und eine Story die teils unlogisch wirkt. Zudem stimmt irgendwie die Balance nicht. Zum Beispiel sind in dem Film Gewalt- und Blutszenen drin, die einen teils wegschauen lassen, und dann eine Liebesszene, die aus einem Kinderfilm stammen könnte. Ich vergebe eine Wertung von 6,5/10.

J4m3sB0nd
Operator
Beiträge: 489
Registriert: 11.05.03 15:12:50

Beitrag von J4m3sB0nd » 03.10.12 18:46:21

Abraham Lincoln Vampirjäger 3D
Spontaner Kinobesuch in der City ohne zu wissen was läuft. Ich wählte diesen Film ohne große Erwartung. Der Titel klingt nach Trash. Der Film ist dann aber zu Beginn so gut, dass es dann irgendwie schade ist, dass die zweite Hälfte dann doch im Actiontrash endet. Die Schlacht von Gettysburg aus einem ganz anderen historischen Blickwinkel ;) Der 3D Effekt empfand ich die meiste Zeit als eher störend. Ich vergebe eine Wertung von: 6/10

Maiki
Fangesangmitgröhler
Beiträge: 283
Registriert: 07.10.03 21:06:23
Wohnort: Dortmund

Beitrag von Maiki » 09.10.12 22:18:04

Looper

Bin mit ziemlich hohen Erwartungen reingegangen, nachdem ich son bisken was gelesen hatte.

Was als bester Sci-Fi-Actioner der letzten 10 Jahre (oder so) angekündigt wurd, entpuppte sich als ziemlicher Abklatsch einiger alter Sachen gepaart mit durchaus guten Ideen, die aber m.M.n. schlecht umgesetzt wurden.
Die ersten 2/3 des Films fandich sogar noch ganz ok und hab auf den großen Knall gewartet, der dann irgendwann auch kam. Das war dann ehern Griff ins Klo.

Technisch is das alles in Ordnung, kommt ohne großen Firlefanz aus (was ich bei nem "Sci-Fi-Film" ziemlich positiv empfand). Enttäuscht hat mich aber zu nem großen Teil die schauspielerische Leistung. Bruce is halt Bruce (oder wars zwischendurch doch McClane?). Das Gesicht von Joseph Gordon-Levitt, der sich zu einem meiner Lieblingsschauspieler (der neuen Generation) entwickelt, auf Grund der Story an Willis anzupassen, mag technisch ganz nett sein, für mich aber total daneben. Gordon-Levitt konnte nichma ansatzweise die Mimik ausdrücken, die er drauf hat. Die Rolle von Jeff Daniels hätte man auch irgendnem 0815-Schauspieler geben können, auch da war einiges verschenkt.
Einziger Lichtblick was das angeht war für mich Emily Blunt, die das klasse gemacht hat.

Fazit: Kein schlechter Film, nur hätte man aus dem Grundkonzept viel mehr machen können.

Ich geb mal 6,5/10. Den halben Punkt gibts für die hin und wieder auftauchenden Lacher.

Maiki
Fangesangmitgröhler
Beiträge: 283
Registriert: 07.10.03 21:06:23
Wohnort: Dortmund

Beitrag von Maiki » 11.10.12 22:27:22

Expendables 2

Chuck Norris macht einen Chuck Norris Witz.

10/10

--------------------

Ernsthaft:

Man kriegt halt das, was man erwartet. Noch ne Nummer mehr und härter als Teil 1 - ich hätte echt zu gerne am Ende des Films nen body count gesehn.

Story quasi gleich 0, dafür ohne Ende durchaus gut gemachte Action. Leider bis auf Norris wenig gut gesetzte oneliner, das war bisken enttäuschend. Dafür nice, dass man den Werdegang von Dolph Lundgren (also rl unso) mit reingenommen hat.

Kleines Kino, 8 Leute insgesamt, jede Menge Ballerei, Bier schmeckte auch - war genau das richtige an dem Abend => 7/10

Maiki
Fangesangmitgröhler
Beiträge: 283
Registriert: 07.10.03 21:06:23
Wohnort: Dortmund

Beitrag von Maiki » 19.10.12 00:09:13

Der Außenseiter

Handelt vonnem jüdischen Jugendlichen Mitte der 50er, der als Top-Quarterback anne Eliteschule kommt und mehr und mehr mit seiner Herkunft zu kämpfen hat.

Hab mir den Film eigentlich nur wegen der zahlreichen heute bekannten Schauspieler angeguckt (1992 - Brandon Fraser 24 Jahre alt, Matt Damon 20, Chris O' Donnell 20, Ben Affleck 20, Cole Hauser 17).

Was der Film aussagen will wird zwar klar, aber isses oftmals viel zu offensichtlich. Einfach nur gesellschaftskritisch sein is das eine, das ganze überzeugend rüberbringen das andere.

Was dem Film vielleicht nich gerecht wird is, dassich bei solchen Eliteschule-Filmen zu oft an den Club der toten Dichter denken muss (da passte die Aussage des Films halt zu 100% - daher isses auch einer meiner Lieblingsfilme).

Trotzdem haltich den Film für gelungen - nichtzuletzt dank der vielen bekannten Schauspieler, die auch damals schon zeigten, warum sie heute Hollywoodstars sind. Regie passt, Kamera passt, nur an die Musik kannich mich leider nimma erinnern, war daher wohl nix besonderes (im Gegensatz zu - da hammas wieder - dead poets society..).

===> 7/10

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 11 Gäste