Filmfreaks: Zuletzt gesehen und er war...

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iNsaNe_oNERR
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Beitrag von iNsaNe_oNERR » 07.01.13 18:53:20

Bourne Vermächtnis

4/10 ?

Hatte nicht den Bourne Style aber ich fand ihn gut, sogar am Ende sehr gut, etwas abrupptes Ende, aber Okay... also ich würde ihm ne 7 geben!

The Hobbit

Nie so der HDR Fan, aber den fand ich interessant, ziemlich in die Länge gezogen aber hey, genau das wollte ich 9/10!

Harold und Kumar 3

Typischer HuK, ein paar lustige Szenen dabei, kann man sich gut angucken
7/10

Six Bullets
Endlich mal wieder nen ordentlich Jean Claude van Damme yoar!
11/10

Maiki
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Beitrag von Maiki » 18.01.13 01:45:42

Django Unchained

Grade eben dringewesen - und auch wennich jetz nich DER Tarantino-Fan bin - ich fandn großartig!

Die Story is ziemlich dünn, das spricht nach meinem Geschmack nicht für nen guten Film. Aber die leicht kranken Ideen von Herrn Tarantino und die wirklich überragenden schauspielerischen Leistungen machen das ganz locker wett.

Ich hab lange nicht mehr so viel gelacht im Kino - und das bei nem Tarantino wohlgemerkt, keine 0815-Hollywoodkomödie, bei der man ja leider nur 2-3x schmunzeln kann.

Wer in der 1. Hälfte das bei Tarantino bekannte Gemetzel vermisst hat, der kommt in der 2. bzw grade im letzten Drittel voll auf seine Kosten.

Überhaupt ist der Film ein wenig zweigeteilt. Comedy pur (aber alles eingebettet in das Westernszenario) am Anfang, später satte Schießereien und Blut ohne Ende.
Viele würden glaubich die erste Hälfte als einen super unterhaltsamen Film bezeichnen, andere die zweite. Ich fand beide genial.

Für die Lacher sorgt größtenteils Waltz, der es wieder unfassbar gut spielt, auch wenn es ein wenig was vonnem Western-Landa hat (siehe Basterds). Wieder hat das richtig richtig Spaß gemacht, wobei ich glaube, dass er aufpassen muss, nicht total auf diese Art von Rolle festgelegt zu werden. Auch wenn gewisse Unterschiede da warn, war es doch schon sehr ähnlich. Und irgendwann ist es dann sicher nimma ganz so lustig.

Im 2. Teil ist dann Samuel L. Jackson für die lustigen Szenen zuständig. Auch der spielt seinen Part, ähnlich wie Waltz, mit ner großen Portion overacting. Hab ihn lange nicht mehr so gut gesehen.

Jamie Foxx und Leo hinken da so vom Gefühl her bisschen hinterher, eben weil es kein overacting gibt. Trotzdem spielen auch die beiden das ganze richtig richtig gut und Herr DiCaprio wurde dafür ja auch für eine Golden Globe Nominierung belohnt (bekannterweise ging das Ding völlig zurecht an Waltz).

Über die exzellent besetzten Nebenrollen muss man kaum sprechen, allen voran Don Johnson und Jonah Hill in einer sau komischen Verarsche des frühen Ku-Klux-Klan.

Als letztes mussich mal (auch als nicht so richtig krasser Tarantino-Fan) meinen Hut ziehen, was der Kerl für ein geniales Gespür dafür hat, eine Szene mit der richtigen Musik zu unterlegen. Es passt jedesmal wie die Faust aufs Auge.

Fazit: 9/10

PS: Vorher lief der Trailer von Gangster Squad, der nächste Woche anläuft. Der macht so unfassbar Bock auf den Film - unbedingt angucken, brandheisser Tipp. Ich guckn mir Mittwoch an, Kritik folgt dann.

Maiki
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Beitrag von Maiki » 24.01.13 01:03:51

Gangster Squad

Josh Brolin. Nick Nolte. Ryan Gosling. Emma Stone. Giovanni Ribisi. Und dann auch noch Sean Penn. Das allein ist schonma ne Hausnummer und vespricht von vorn herein Großes. Wenn es sich dann auch noch um 'nen Mafiafilm der 40er Jahre dreht, ist eigentlich alles gesagt. Erwartungen, wie schon gesagt, enorm hoch. Und doch wurd ich ein wenig enttäuscht.

Der Film ist klasse. Da gibts keinen Zweifel. Die Atmosphäre ist wirklich total stimmig weil authentisch, die teils heftigen Actionszenen (Anm. eine Szene in einem Kino wurde auf Grund der Vorfälle bei der Dark Knight Rises Premiere entfernt - was nu daran besser is, wie wild in China Town um sich zu ballern, sei mal dahingestellt) und filmischen Effekte passen.

Schauspielerisch ist bei den Namen eigentlich alles gesagt, allesamt beherrschen ihr Handwerk. Ausserdem sind durch die Bank alle perfekt besetzt. Allen voran Ryan Gosling, der wie gemacht ist für diese Zeit. Anzug sitzt, Lächeln sitzt, Charme sowieso. Nochn Hut aufn Kopf und die Mädels hüpfen im Dreieck (so auch teils im Kino). Giovanni Ribisi kann wie bewiesen harte Rollen, aber diese zurückhaltende "Nerd"-Rolle passt ihm einfach am besten. Emma Stone ist momentan sowieso Hollywoods Darling - wenn sie dann noch als Liebling vom Mafiaboss und mehr oder weniger Femme Fatale auftritt, läuft. Und Sean Penn kann eh alles.

Die Story ist spannend und erzählerisch einwandfrei, insgesamt zwei Stunden mal wildes Geballer, mal überbrückende, eher ruhige Szenen. Inklusive dem ein oder anderen guten Oneliner. Aber genau hier ist der Haken:

Wer The Untouchables gesehen hat, dem kommt einiges bekannt vor, was die Story angeht. Und an The Untouchables kann kein "Remake" rankommen - auch wenn es als solches nicht gedacht war und nur die Grundelemente der Story benutzt wurden.

Grundsätzlich möchte ich auch keine Vergleiche anstellen zwischen alten Mafiafilmen und diesem (Stone/Stone, de Niro/Penn etc), aber die vielen Storyelemente, die übernommen wurden, erinnerten dann doch etwas zu viel an das "Original".

Fazit: 7,5/10 (Ein Punkt Abzug wegen der letzten beiden Absätze)

Bagstone
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Beitrag von Bagstone » 24.01.13 10:17:04

Life of Pi

Mal endlich wieder "etwas anderes Kino". Der Film nimmt einen mit auf eine Reise (so man sich denn mitnehmen lässt) und kann durchaus begeistern. Auch wenn die Kritiken sich teilweise überschlagen, sollte man hier keine extreme Tiefe erwarten; teilweise gibt es schon Längen hier und dort. Darüberhinaus wird, wie so oft bei solchen Filmen, einiges überinterpretiert - halte ich für falsch, man sollte sich einfach zurücklehnen und Kino geniessen.

Was den Film so grossartig macht sind zweifelsohne in erster Linie seine Bilder. Auf jeden Fall sollte man sich Life of Pi im Kino und in 3D anschauen - zum ersten Mal seit Avatar benutzt ein Film 3D meiner Meinung nach "richtig". Um mal James Cameron zur Meinung von Life of Pi zu zitieren: "It does what good 3-D is supposed to do, which is, it allows you to forget you’re watching a 3-D movie." Aber auch ohne 3D, habe ich mir von einem Kollegen sagen lassen, ist dieser Film ein Augenschmaus. Wer sich den Film als DVDSCR runterlädt, wird ihm 2/10 geben - Kino oder, wer es nicht rechtzeitig schafft, Bluray, sind hier die einzigen Versionen die man sich anschauen sollte.

An einigen Stellen im Film fühlte ich mich ob seiner Bildgewaltigkeit an "The Fall" erinnert - wer Life of Pi mag, sollte sich The Fall auch mal anschauen, falls noch nicht geschehen.

Fazit: 8.5/10 (gilt aber nur für die Kino-Version).

Leguanson
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Beitrag von Leguanson » 31.01.13 15:45:35

Skyfall: 6/10

Jo ich wollte dem Craig-Bond wirklich nochmal ne Chance geben, nachdem ich Casino Royale unbefriedigend und Quantum Trost so richtig schlecht fand. Aber auch nach der Schau dieses Films muss ich sagen I am not convinced. Sehr merkwürdige Mischung aus Annäherung an alte Bonds, kombiniert mit plan- und ziellos wirkender Weiterentwicklung. Man könnte auch sagen: Der Film ist irgendwie verwirrt, teilweise wannabe, zu unauthentisch, wie ein Pubertierender, der Zitate von Philosophen mit Edding auf seinen Schulranzen schreibt oder wie eine Frau in den Wechseljahren, die nochmal jung sein will und sich in ein Dirndl zwängt, es aber zusehr ausfüllt. Dass einige Szenen sehenswert sind, darüber muss man sich wohl nicht unterhalten. Die Schauspieler sind klasse und handwerklich geht das alles klar. Aber das Drehbuch geht nicht klar. PS: Den Song finde ich auch irgendwie nicht so toll. Da fand ich die another day von Madonna von den jüngeren Bond-Songs aber besser.
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zzAng
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Beitrag von zzAng » 02.02.13 02:00:56

The Help

Spielt während des Civil Right Movements in USA und geht um eine angehende Journalistin, die über die Rolle und Diskriminierung afroamerikanischer Haushaltshilfen aufklären will. Dabei facet sie viele Challenges ihres konservativen Umfeldes etc..

Hab den Film hauptsächlich wegen Emma Stone geguckt und sie spielt wieder mal sehr gut und sieht dabei auch unglaublich bezaubernd aus. Zwar könnte sie wahrscheinlich nur ein enges Dirndl füllen, aber dafür hat sie andere reizvolle Argumente. Der Film greift zwar ein social Topic auf, aber ist eigentlich ein Feelgood-Film mit komischen Elementen und dicken schwarzen Frauen, die lustig sind... Kennt man ja.

Der Film unterhält dennoch sehr gut, ist in dem was er sein will fehlerlos und man drückt nach dem Gucken mit einem positiven Gefühl, einer restorten Faith in Humanity und einem leichten Lächeln auf das "X" rechts oben und schließt die Raubkopie (oder was auch immer man heutzutage so guckt).

7.5/10


Looper **spoiler incl.**

Mag Levitt eigentlich und der Trailer hat auch recht hohe Erwartungen in mir geweckt. Der Review von Maiki hat diese nicht gedämpft, da Ultra-Indoktrinierung mit dem Brain messen kann und das Urteilsvermögen blurry macht.

Aber insgesamt war ich auch ein bisschen enttäuscht. Geht eigentlich recht viel versprechend los, aber der Film verliert irgendwann den Fokus, was hauptsächlich an diesem mysteriösen Brainfucker-Plot liegt. Vor allem Tatsache, dass Willis/Levitt die meiste Zeit im Film lokal getrennt waren, hat viel Psychoshit-Potential (ich treffe meine Future-Ich, soll ihn töten etc.. WTF und so, you know?) verschwendet. Man hätte eher auf die Hauptprotagonisten eingehen sollen, anstatt den dummen Balg so sehr mit einzubeziehen und psychologisch eher an der Oberfläche zu kratzen. Das Ende hingegen fand ich recht gelungen.

Außerdem entschädigen ein paar Busen für diese Schwächen und grundsätzlich kann man sich den Film schon anschauen.

6.5/10
:D

zzAng
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Beitrag von zzAng » 04.02.13 23:09:52

Argo

Teil 1 meiner Road to Oscars. War bisher recht angetan von Afflecks Regieleistungen und "Argo" fällt auch nicht signifikant ab.
Plot: Amerikanische Hostage-Situation in der US-Botschaft im Iran (late 70s/early 80s), paar fliehen und finden Unterschlupf im Haus des kanadischen Botschafters, Super-Afflek von der CIA denkt sich einen krassen Plan aus, um sie aus dem Land zu kriegen.

Einige Szenen wirkten etwas artifiziell und konstruiert, um Spannung zu erzeugen (die klassischen Mittel wurden dazu ausgenutzt), aber im Endeffekt erzeugen sie auch die beabsichtigte Spannung, also ist das schon in Ordnung. Die schauspielerische Leistung sorgt nicht für frühzeitige Ejakulation, aber ist overall grundsolide.
Was sehr gut gelungen ist, war die Umsetzung und das Setting. Der Film wirkte tatsächlich wie aus den late 70s/early 80s, ganz natürlich ohne prätentiöse Hipsterkacke. Lee, der zu dieser Zeit schon lebte, kann das sicher verifizieren.

Unabhängig von der historischen Akkuratesse der Geschehnisse und der politischen Vorgängen (da nur "basierend" auf true event auch kein maßgeblicher Einflussfaktor auf die Wertung) war es ein rundum unterhaltsamer Thriller mit der üblichen Portion "Amerikas böse Feinde" und "Amerikas Heldentum". Wer diese amerikanische Patriotismusschiene verachtet, sollte sich den Film also besser sparen.

7/10
:D

Leguanson
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Beitrag von Leguanson » 06.02.13 20:26:36

Lawless: 6/10

Die Story ist schnell erzählt: Drei hartgesottene, unbeugsame Brüder verdienen ihren Lebensunterhalt in Virginia während der Prohibition mit schwarzgebranntem Schnaps und lassen sich dabei weder von der Mafia vereinnahmen noch sich von der Bundespolizei daran hindern. Das führt zu jeder Menge zunehmend eskalierender Konflikte und am Ende fliegt viel Blei und fließt viel Blut.

Der Film ist alles andere als originell, will das aber auch nicht sein und baut ganz auf seine Schauspieler, die ihre schicksalhaft in einer sich langsam aber unaufhaltsam drehenden Gewaltspirale gefangenen Charaktere so mit Leben füllen, dass die Zuschauer emotional Anteil nehmen. Den von Tom Hardy, Jason Clarke und Shia LaBeouf gespielten Brüdern konnte ich allerdings keine restlose Sympathie entgegenbringen, vor allem letzteren finde ich mittlerweile etwas anstrengend. Richtig gut hingegen ist Guy Pearce als sadistischer Sonderermittler. Es ist die erste Bösewichtrolle, in der ich ihn gesehen habe, und wie auch bei allen anderen Rollen überzeugt er auch darin. Gary Oldman als Mafiaboss ist auch gut, leider nur in einer kleinen Nebenrolle am Filmgeschehen beteiligt. Insgesamt kann man sich den Film auch dank netter Kamerabilder gut reintun, allerdings ohne dass man ihn unbedingt nochmal sehen will.

Red Lights: 6/10

Ein Mysterythriller vom Regisseur des Überraschungshits "Buried", in dem sich eine Professorin und ihr wissenschaftlicher Assistent dem Entlarven betrügerischer Geistheiler und Magier verschrieben haben. Als sie sich mit dem Starmagier Simon Silver anlegen, geschehen auch für sie unerklärliche und bedrohliche Dinge, was den Ehrgeiz vor allem des Assistenten nur noch mehr anspornt.

Das Paranormal-Genre ist ziemlich überlaufen und so wundert es nicht, dass auch dieser Film das Rad nicht neu erfindet. Die Dialoge sind nicht übermäßig originell, wenn auch nicht allzu abgedroschen, die Twists sind vorhersehbar. Neben solider Inszenierung kann der Film vor allem mit der Besetzung punkten. Sigourney Weaver und Robert De Niro spielen wie immer gut, in einer der Hauptrolle kann Cillian Murphy sich auszeichnen, der mir schon in einigen Nebenrollen positiv aufgefallen ist. Auch hier das Fazit wie bei Lawless: Kann man gut gucken, gefällt, begeistert aber nicht.
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Beitrag von zzAng » 08.02.13 23:22:48

TPB AFK: The Pirate Bay Away From Keyboard

Da das Quakenet seit jeher eine Versammlung von Geeks ist und die, die heute noch da sind diesem Label erst recht gerecht werden, ist folgender Film für die meisten sicher von Interesse.

Man munkelt, dass manch Channeluser schon mal mit Torrentprogrammen und Filesharing in Kontakt gekommen ist und in diesem Zusammenhang fällt auch immer wieder der Name "The Pirate Bay". Die schwedische Filesharingplattform bedient seit Jahren die Nachfrage nach kostenlosen Daten und ist wohl der Biggest Player im Biz.

Aber wer steckt eigentlich dahinter? Was ist aus den ganzen Prozessen geworden, von denen man immer mal wieder in den Nachrichten hörte? Simon Klose hat drei der Schlüsselakteure, Gottfrid, Frederik und Peter, von TPB während der unruhigen Zeit um die Gerichtsprozesse begleitet.

Herausgekommen ist eine sehenswerte Doku über drei krasse Geeks. Frederik ist wohl eher der Hardware-Geek und man merkt ihm an, dass er sich außerhalb von Chaträumen anscheinend nicht so wohl fühlt. Er wirkt unsicher, fahrig und überfordert von den Gerichtsprozessen.
Gottfrid ist der abgemagerter, bärtige Klischee-Hacker, der sein Trolling auch IRL (oder AFK) nicht unter Kontrolle kriegt.
Peter ist der smarte Typ und das Gesicht von TPB. Ihm geht es im Gegensatz zu Fred auch um the bigger picture. Er scheint Ideale zu haben, sieht die politische Dimension der Prozesse und vertritt eloquent die Belange von TPB.

Es gibt amüsante Momente, die einem sicher bekannt vorkommen, wie z.B. die Unfähigkeit der Anklage zu verstehen, dass das Büro von TPB ein IRC-Channel ist, das weit davon entfernt ist organisiert zu sein. Es gibt auch bedrückende Momente, wenn die Jungs ihre Urteile abwarten und man ihre Ängste und Sorgen erkennt. Man sieht dann drei normale Geeks, die zwar ein effizientes Werkzeug bereitgestellt haben, aber keine Märtyrer sein wollen. Für eine Agenda, die sie (zumindest teilweise) gar nicht vertreten.

Der Regisseur ist sehr nah dran und stellt auch keinen Anspruch auf Objektivität (Interview in der SZ). Man sympathisiert mit den Protagonisten, aber man erkennt auch ihre offensichtlichen Flaws.

Der Film ist (wie nicht anders zu erwarten) u.a. auf Youtube frei zugänglich: http://youtu.be/eTOKXCEwo_8

7/10
:D

Bagstone
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Beitrag von Bagstone » 10.02.13 20:45:53

Lincoln

Als ich den Trailer zu Lincoln zum ersten Mal sah dachte ich "neee, die Stimme von Daniel Day-Lewis passt überhaupt nicht". Ich dachte immer so ein bedeutender, grosser Mann der Geschichte hat eine sonore, tiefe, überzeugende Stimme. Nach dem Trailer fand ich auch sehr fragwürdig, wie das funktionieren würde. Diese Zweifel waren im Kino schon nach der ersten Szene vergangen. Daniel Day-Lewis spielt eine der überzeugendsten Rollen seit langer Zeit. Übrigens wurde ich von Geschichtsgelehrten aufgeklärt, dass Lincolns Stimme wohl wirklich recht hell war, aber er eben durch sein Auftreten, aber vor allen Dingen durch seine Wortwahl die Menschen für sich gewann. Der Film lässt das jedenfalls gut nachvollziehen.

Ich habe keine Ahnung wie nah der Film an der Wahrheit ist, aber wer weiss das schon? Obwohl das alles "nur" 150 Jahre ist, wird Lincoln ja nahezu als Heiliger verehrt. Das ist im Film nicht viel anders - wenn man etwas kritisieren will, dann dass der Film sehr nah an der heutigen Geschichtsschreibung bleibt und nicht versucht, Lincolns Verfehlungen (und die hat wohl jeder Mensch) deutlich zu machen. Aber darum geht's in dem Film auch nicht wirklich. Übrigens sollen die Macher sich akribisch und mit nahezu besessener Kleinstarbeit durch Dokumente gewühlt haben um alle Details über Lincoln rauszufinden (Beispiel Stimme, s.o.).

Der Film ist voller Pathos; viele werden jetzt wieder sagen "is klar, is ja auch Spielberg" und deswegen wird er bestimmt von vielen Kritikern abgestraft. Mir egal, man weiss was man kriegt, immerhin spielt der komplette Film in den amerikanischen Bürgerkriegswirren. Es gibt KEINE Action, der Film lebt quasi nur von den Dialogen - wer etwas anderes erwartet als eine Geschichtsstunde, sollte sich diesen Film sparen. Wer aber eine grandiose schauspielerische Darstellung sehen will und eines der wichtigsten geschichtlichen Ereignisse nochmal nacherzählt bekommen möchte, kommt voll auf seine Kosten. Achso, einziger Kritikpunkt ist vielleicht dass man sich unbekanntere Schauspieler gewünscht hätte; das ganze ist wie ein Who-is-Who Hollywoods. Aber was solls, die brauchen ja auch einen Job. Insgesamt klasse Film, wenngleich nicht für jedermann.

8.5/10

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Beitrag von zzAng » 17.02.13 14:53:14

Road to Oscars... continued:

Silver Linings Playbook

Feel-Good-Movie mit leicht verrückten (im klinischen Sinne) Leuten – ein bewährtes Erfolgsrezept. Wirklich herausragender Cast... Jennifer Lawrence spielt überzeugend und sieht umwerfend aus, wie sie ihren straffen Hintern in Tights spazieren trägt oder die Tanzfläche stürmt (yes sexism!). Anspruchsvollere Rolle als in Hunger Games und war wirklich impressed von ihrer schauspielerischen Leistung. Gleiches gilt für Bradley Cooper. Der Film ist eher Drama mit Comedy-Elementen, weshalb er andere Dinge abrufen musste als in Hangover und auch viel mehr im Fokus stand. Gut gemacht!

Ergänzt durch De Niro, Jacki Weaver und Chris Tucker... würde man ein Oscar für "Best Ensemble/Cast" vergeben, der Film wäre mein Favorit. Natürlich ist der Plot etwas vorhersehbar, aber ein sehr positiver Film, der einen gut gelaunt zurücklässt, ohne shallow zu sein.

7.5/10

Beasts of the Southern Wild

Typisches Feuilleton-Kino... Es geht um ein kleines Mädchen in einer Bayou-Community in USA irgendwo bei den Seen und Sümpfen und den Einflüssen von klimatischen Veränderungen etc. Dazu Familienprobleme, Alkohol, ihr cholerisches Trinkervater etc.

Das Ganze wird aus der Sicht des kleinen Mädchens erzählt (während des Drehs 7 Jahre alt oder so) und es gelingt auch recht überzeugend diese kindliche Perspektive durchzuhalten ohne zu gestellt zu wirken. Vor allem dank herausragender schauspielerischer Leistung von Quvenzhané Wallis. Erinnert von der Erzählweise etwas an Moonrise Kingdom.

Insgesamt kein schlechter Film, aber nicht optimal gepacet und es fehlt manchmal eine Portion Spritzigkeit, Spannung und das Besondere. Künstlerisch wertvoll, aber wenn Oscars das beste Motion Picture auszeichnen sollten, für mich kein ernsthafter Contender.

6.5/10

Les Misérables

Als alter Musical-Fan war ich natürlich insgesamt begeistert von dem Film. Man merkt, dass Hugh Jackman und Russel Crowe selbst singen, deshalb klingt es nicht immer ganz rund und professionell... aber ihre Ausstrahlung, Präsenz und schauspielerische Qualität gleicht das easy aus. Anne Hathaway hat eher ne kleinere Rolle, aber überzeugt imho schauspielerisch und gesanglich. Könnte imho der Oscar sein, wobei ich in "Actress Supporting Role" nicht alle Filme gesehen habe.

Plot dürfte ja bekannt sein... Ex-Con Jean Valjean (Jackman) vs. seinem ewigen Verfolger Javert (Crowe). Bekannte Gesichter wie Baron Cohen, die hinreißende Amanda Seyfried und Helena Bonham Carter, die in Harry Potter Bellatrix Lestrange spielt, runden einen großartigen Cast ab. Rookie of the Year: Samantha Barks als Eponine.

Conclusion: Gute Lieder, gute Stimmung, gutes Musical, große Bilder, gute Kostüme, nice Drama und hat sowas epochales spices, was nicht mehr so häufig vorkommt

8/10


Zero Dark Thirty

Jagd auf Osama Bin Laden. Der Film ist echt lang, aber auch ziemlich gut. Erinnert recht stark an Homeland, ist aber deutlich nüchterner erzählt, da er ja auch an realen Begebenheiten angelehnt. Ein großer Teil des Films beschäftigt sich mit dem Entpuzzeln, den Verhören, der Spurensuche etc... danach ein signifikanter Teil mit der Operation. Der Film geht chronologisch und fast dokumentarisch vor, aber ist spannend und kann diese auch über 2 1/2 Stunden aufrecht erhalten. Jessica Chastain hätt ich kaum wiedererkannt nach ihrer Verpeilo-Rolle in The Help.

Wie Hurt Locker back then ein spannender und guter Thriller, aber kein kompletter Mind-Blow. Aber sehr sehenswert und auch ziemlich informativ, da einigermaßen akurat. Hat meine Neugier geweckt und ich habe danch ne Stunde oder so noch in Wiki und Co den realen Fall nachgelesen.

7.5/10
:D

Bagstone
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Beitrag von Bagstone » 24.02.13 00:50:15

Zero Dark Thirty

Je länger ich drüber nachdenke, desto weniger kann ich diesem Film etwas abgewinnen. Er ist zwar nicht wirklich schlecht, aber dennoch finde ich versagt er in allen Wertungskategorien. Mir ist unverständlich warum die Hauptdarstellerin vermutlich den Oscar bekommen wird - ich fande sie nicht so überzeugend. Sie war mir vollkommen egal, hat es überhaupt nicht geschafft einen auf ihre Seite zu ziehen, in Szenen die ganz klar darauf abzielen dass man mit ihr mitfühlen soll, sitze ich da und denke nur "meh". Der gesamte Film bleibt sehr blass und mag zwar sehr detailliert die Geschichte nacherzählen (wobei natürlich niemand so wirklich weiss was genau da bei der CIA alles ablief), aber mehr halt eben auch nicht. Wie man Geschichte richtig erzählt hat Lincoln gezeigt. Ich hoffe inständig dass dieser Film nicht den Oscar für Best Picture bekommt. Überhaupt verstehe ich mal wieder nicht was die Filmbranche an diesem Streifen gut findet, er heimst ja Preise ohne Ende ein, für Kategorien in genau denen er meiner Meinung nach versagt.

Was kann man dem Film zugute halten? Naja, er macht handwerklich nichts falsch, aber haut einen auch eben nicht vom Hocker und darum komme ich mir vor wie nach einer trockenen 157 Minuten langen Geschichtsstunde. Was er total verpasst ist gewisse Dinge kritisch anzusprechen. Was hätte man besser machen können? Wo waren die Verfehlungen der CIA (das wird nur sehr sehr kurz angesprochen)? Und vor allen Dingen wird die zu Beginn ausführlich gezeigte Folter nicht klar in Frage gestellt. Darüber gibt es ja zur Zeit auch eine grosse Diskussion in den USA, dass der Film Pro-Folter ist. In der Tat hätte man hier das vorliegende Material von ehemaligen CIA-Mitarbeitern nehmen können die mehrfach gesagt haben dass keine Intelligence aus Folter zur Ergreifung von Bin Laden geholfen hätte. Diese Chance verpasst der Film - und bleibt darum für mich nicht nur als Entertainment ohne Wieder-Anschau-Wert, sondern auch ungeeignet als unkommentierte Geschichtsstunde-Stütze.

Wohlwollende 5/10.

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Beitrag von Leguanson » 03.03.13 23:13:28

Argo: 8/10

Ich mag Politthriller, vor allem die, die auf wahren Begebenheiten beruhen, und dieser hier ist wirklich gelungen. Die Kombination aus Humor im "Charlie Wilson"-Stil, klassischem Thriller-Spannungsbogen und der Metaebene, die Auseinandersetzung mit medialer Inszenierung von Wirklichkeit, ist wohldosiert, die Elemente funktionieren für sich genommen und auch miteinander. Während die "omg wird das eng"-Fluchtinszenierung einen Cineasten freilich nicht gerade vom Hocker reisst, weil sie eben "nur" grundsolide in Szene gesetzt ist, sind vor allem die Dialoge rund um die Hollywood-Persiflage unbezahlbar gut (Alan Arkin mit dem Reporter bei der Lesung oder bei dem Typen der Autorengewerkschaft...:D:D) und auch die Metaebene wird durch starke Szenen wie das Ineinanderweben der komischen Drehbuchlesung und propagandistischer Verlautbarungen hervorgehoben. Die C-3PO-Hommage, als einer der Botschaftsleute den Revolutionsgardisten die Filmstory lautmalerisch näherbringt, ist auch genial. Dass das Mullah-Regime trotz reichlich amerikanischer Selbstkritik am Schah-Verteidigen und Geheimdienststümpern natürlich sehr schlecht wegkommt, an ein- oder zwei Stellen auch etwas zu plakativ, kann man neben der Auswahl des Themas natürlich als Teil der Hollywood-Propaganda gegen den Iran deuten. Vielleicht kommt das Mullah-Regime aber auch einfach so schlecht weg, weil es so schlecht ist. Meine Meinung dazu ist vermutlich bekannt :D wie auch immer man seine politische Komponente beurteilt, unzweifelhaft ist, dass dieser Film einiges kann, und jeden Joke und jede Anspielung bekommt man denke ich erst dann mit, wenn man ihn zum 3. oder 4. Mal anschaut.
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Ronaldinho: Ich mag alles am Fußball, alles. Was mir nicht gefällt, ist, nicht spielen zu können. Es wäre perfekt, wenn ich immer spielen könnte.

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Beitrag von Leguanson » 24.03.13 20:46:12

Silver Linings: 6/10

Ein humorvoller und anrührender, streckenweise auch origineller Film über das verzweifelte Ringen psychisch kranker Menschen mit sich und ihrer Umwelt, der dann aber irgendwann zu oft Klischees bemüht und schon früh auf ein unvermeidliches, noch klischeehafteres Happy End zusteuert - da wurde mE viel Potential verschenkt. Was die Schauspieler betrifft, finde ich die Leistung von Bradley Cooper noch beachtlicher als die von Jennifer Lawrence, die aber in der Tat überzeugt und übrigens auch ziemlich heiß ist.

Killing them softly: 6/10

Zynischer, schwarzhumoriger Thriller über die Wahllosigkeit des Todes im banden- und mafiaverseuchten Verbrechersumpf. Durchweg gute Schauspieler und eine überzeugende, düster-desolate Szenerie sind die großen Trümpfe des Films, das Drehbuch hingegen ist trotz einiger gelungener Dialoge und Sequenzen deutlich überambitioniert, sowohl was das Transportieren der harschen Gesellschaftskritik als auch was die Handlung betrifft, die so ein bisschen im Tarantino-Stil verschiedener, am Ende irgendwie verbundener individueller Schicksale funktionieren soll, unterm Strich aber eher unausgegoren und halbfertig wirkt. Lohnt sich insgesamt aber trotzdem, ihn zu gucken.

Chernobyl Diaries: 6/10

Und um die Dreierserie der "6/10er" voll zu machen, hier noch ein Film, den man sich bestens reintun kann, ohne dass er auf herausragende Weise empfehlenswert wäre. Es handelt sich um eine grob dem Hillbilly-Horror zuzuordnende Produktion des Low Budget-Spezialisten Oren Peli (Paranormal Activity). Wie so oft bei dieser Art von Horrorfilm ist der subtile Grusel, der in etwa zwei Dritteln des Films vorherrscht, um Meilen besser als das mehr oder weniger unvermeidliche Splatterfinale mit irgendwelchen fiktiven Monstermenschen. Denn besonders effektvoll gelingt hier die Inszenierung der lateten Bedrohung einer kleinen Reisegruppe von Adventure-Urlaubern in der strahlenversuchten Geisterstadt Pripjat mit einigen wirklich richtig krassen Szenen (hätte Lust zu spoilern, aber vielleicht will ihn ja einger gucken, das wär sauschade dann). Hätte der Film das einfach weiter so durchgezogen und sich eine weniger unrealistisches, Horrorklischees erfüllendes Schlussdrittel auferlegt, hätte das ein sauguter Film werden können, denn vor und hinter der Kamera wird richtig überzeugend gearbeitet, von Low Budget ist da garnichts zu merken. So aber ist es leider nur ein etwas überdurchschnittlicher Horrorfilm.
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Ronaldinho: Ich mag alles am Fußball, alles. Was mir nicht gefällt, ist, nicht spielen zu können. Es wäre perfekt, wenn ich immer spielen könnte.

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Beitrag von Leguanson » 09.05.13 15:44:08

Mehr oder weniger zufällig waren bei mir zuletzt Tom Cruise-Tage. Neben den drei jüngsten actionlastigen Streifen habe ich auch den guten alten Jerry Maguire nochmal gesehen, zu dem ich aber wenn dann mal länger was schreibe (auf jeden Fall 8/10).

Jack Reacher: In einer munter aus verschiedenen Thriller- und Actionelementen zusammengewürfelten Story ermittelt und ballert sich Tom Cruise durch ein Verschwörungsdickicht und Leichen pflastern seinen Weg. Insgesamt sehr schlicht, und besetzungstechnisch eher durchwachsen. Abgesehen von Cruise ist hier vor allem Werner Herzog hervorzuheben, der den sadistischen Antagonisten auf gruselige Weise brillant spielt, während ich von Rosamund Pike mit Ausnahme ihrer sehenswerten Melonen weniger überzeugt bin, in diesem Film und auch allgemein. Insgesamt 5/10...ka' ma', muss ma' nich.

Mission Impossible - Phantom Protokoll: Ich wäre, weil die beiden Sequels des sehenswerten Originals aus den 90ern so richtig scheisse waren, eigentlich nie auf die Idee gekommen, mich gezielt nach diesem Film umzuschauen, habe ihn dann bei nem Filmabend mit Freunden gesehen und war positiv überrascht. Mit dem Schwenk zur konsequenten Selbstironie wurde eine entscheidende neue Richtung eingeschlagen, nur so können die überzogenen, megalomanischen, unmöglichen Missionen, die in dem Film dargestellt werden, auf erträgliche Weise dem Publikum präsentiert werden. Und so kann man also hie und da schmunzeln, die rasanten Aufnahmen genießen und insgesamt auf seine Kosten kommen, ein bisschen so, wie man die alten Bondfilme genießt. Die Besetzung fand ich auch hier durchwachsen. Jeremy Renner und Simon Pegg mag ich, Paula Patton find ich langweilig, Michael Nykvist (wer?) als Endboss noch langweiliger. Aber naja, insgesamt 6/10

Oblivion: Der SciFi-Streifen beginnt äußert verheißungsvoll, die ersten ~30 Minuten sind toll. Eine besondere Atmosphäre, starke Optik und Toneffekte, teilweise hab ich mich an die schaurig-schönen Endzeit-Bilder des brillanten Pixars Wall-E erinnert gefühlt, dazu ein sehr gut aufgelegter Cruise. Doch dann weichen die anfänglichen Geheimnisse einer recht langweiligen, möchtegernoriginellen Auflösung und die insgesamt holprige Handlung wird mit fadem Kitsch und diversen Actionsequenzen abgespult. Schade! 5/10
Eurosport: Gibt es etwas, was Ihnen nicht gefällt am heutigen Fußball?
Ronaldinho: Ich mag alles am Fußball, alles. Was mir nicht gefällt, ist, nicht spielen zu können. Es wäre perfekt, wenn ich immer spielen könnte.

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